The way it is used to be


Es ist dunkel

one and two
we have fun in the zoo

Um mich herum ist es ruhig. Die Kinder schlafen, nur die Meerschweinchen geben leise Geräusche von sich.

two and three
we like the chimpanzee

Das Notebook schnurrt leise. Der helle Bildschirm blendet meine Augen für den Rest im Zimmer.

three and four
watch the lion roar

Die Nase läuft. Meine Gedanken purzeln durcheinander und suchen halt im Netz.

four and five
do you see the dolphins dive

Neben mir läuft die Zeit. Ich fühle mich warm und geborgen.

five and six
the monkey's doing tricks

Ich spüre die Tasten. Es macht keinen Unterschied, ob wir uns sehen oder hören.

six and seven
the parrot is eleven

Mein Herz pocht leicht spürbar. Das Leben fließt durch meine Adern und die Nacht liegt in meinem Kopf.

seven and eight
watch the tiger and his mate

Ich sehne mich nach meinem Bett. Die Kinder haben diese Umgebung geprägt.

eight and nine
the penguines in a line

Die Lippen sind leicht feucht. Nicht die Buchstaben leuchten, sondern der Hintergrund.

nine and ten
we want to come again

Ich strebe nach Einfachheit. Nichts scheint weiter weg, schwerer erreichbar und doch so Bestechend. Die Gedanken formulieren sich binnen Sekunden, der Mund verformt sie weiter zu Worten, Sätzen, Absätzen. Das Gesagte ist weg, die Gedanken gesagt und es bleibt nur ein Augenblick, bis es Begriffen ist.

Es liest sich nicht, wie es klingt. Es schreibt sich nicht wie es sich anhört.


_ Kategorie: Denken   
_ Lexikon: melancholie, kinderreim

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