Unruhe

Ich drehe mich um mich selbst, ständig um ein und den selben Punkt. Die Tage vergehen, doch die Zeit bleibt stehen, denn ich bin unglücklich. Ich wünsche mir eine Zukunft, die es niemals geben wird!

Warum ich mir etwas wünsche, das es nicht geben wird? Weil ich glaube innere Bedürfnisse zu haben, die danach verlangen. Das Kredo: „Ändere Dich selbst, wenn du Andere ändern willst!“ ist völlig richtig, sollte aber eher: „Verzichte, bis du das interesse verlierst“ heißen.

Schreiben befreit mich zu einem kleinen Teil, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, an dem wieder alles so normal ist wie eh und je. In mir herscht eine stetige unruhe, die ich nicht erklären kann. Selten gelingt es mir diese unruhe auszublenden. Dazu kommen bestehende Wünsche. Wünsche, die ich für mein Leben erfüllen will. Diese Wünsche müssen nicht mit den Menschen vereinbar sein, die ich um mich herum habe. Meistens sind es sogar Wünsche, die ich nur für mich erfüllt haben will.

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